7 Tipps für ein besseres Raumklima

7 tipps zum raumklima

Ein kleiner, jedoch nicht zu verachtender Teilbereich der Wohnpsychologie beschäftigt sich mit dem Raumklima. Schlechte Raumluft kann ihre Produktivität und ihr Wohlbefinden mindern, in schlimmen Fällen kann es sogar ihrer Gesundheit schädigen. In diesem Artikel zeige ich ihnen, wie sie die Luft im Eigenheim verbessern.

Wenn sie die folgenden 9 Tipps befolgen, werden sie im Nu von mehr Energie und Vitalität durchströmt.

1. Raus mit der Feuchtigkeit

Der Verringerung von aufgestauter Feuchtigkeit im Raum ist in den Wintermonaten von großer Bedeutsamkeit. Öffnen sie alle Fenster im Raum für 10 – 20 Minuten (Stoßlüften), sodass eine guter Luftaustausch ermöglicht wird. Sie sollten besonderen Wert auf die Lüftung des Badezimmers und anderen „feuchten“ Räumen legen, da dort aufgrund der niedrigeren Temperatur mehr Kondensation auftritt.

2. Lüftungen von Raumklimageräten überprüfen

Oft sammelt sich viel Staub an den Lüftungsschächten von Luftentfeuchtern, Luftreiniger, Klimageräten an. Eine Reinigung erhöht die Luftaufnahme oder Luftabgabe der Geräte, was zu einer höheren Arbeitsleistung führt.

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3. Mini-Lüftungsöffungen am Fenster

Wenn sie sich noch in der Planungsphase ihres Eigenheims befinden: Werfen sie einen Blick auf Fenster, die oben Mini-Lüftungsöffungen besitzen. Diese sind besonders in den Wintermonaten von Vorteil, da für einen Luftaustausch gesorgt wird, ohne dass zu viel Kälte in den Raum eindringt.

4. Tägliches Lüften

Manche Räume müssen häufiger gelüftet werden als andere. In Küche, Keller, und Bad sammelt sich in der Regel mehr Feuchtigkeit an als im Wohn- oder Schlafzimmer. Lüften sie die genannten Räume täglich mindestens 10 Minuten lang, ansonsten kann sich zu viel Feuchtigkeit im Raumniederlegen, und unser Wohlbefinden beeinträchtigt werden.

5. Ausreichende Luftzirkulation

Wenn sie die Türen zwischen den Räumen geöffnet lassen, kann sich die Luft besser im Haus verteilen. Mit der Installation eines Hygrometers haben sie die aktuelle Raumfeuchtigkeit stets im Auge und können sie nach ihrem Belieben anpassen. Die optimale Luftfeuchte für Wohnräume liegt zwischen 40% und 65%.

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6. Temperatur im Haus

Sie sollten stets für eine konstante Temperatur im Haus sorgen. Stellen sie sich vor: Sie verbringen die meiste Zeit ihres Tages in Räumen mit niedriger Temperatur, abends gehen sie zu Bett und können einfach nicht einschlafen. Haben sie schon einmal bedacht, dass dies an dem Temperaturunterschied liegen könnte? Die optimale Wohlfühltemperatur im Haus liegt zwischen 19° und 22° C.

7. Neue Fenster in einem älteren Haus

Die Fenster älterer Häuser sind oft schlecht abgedichtet und können Quellen für Wärmebrücken sein. Es entweicht mehr Wärme aus dem Haus, wodurch mehr geheizt werden muss und die Stromkosten folglich in die Höhe schießen. Aufgrund des Wärmeunterschieds kann die Luft an diesen Stellen kondensieren, wodurch sich ein optimaler Nährboden für Schimmel bildet. Lassen sie die Fenster ihres Hauses durch von einem Fachmann überprüfen, dieser kann ihnen am ehesten sagen, ob sie neue Fenster benötigen.